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Auch er hat seinen Anfang und sein Ende
BismiLahirrahmanirrahim
Aller Lob, alle Gottesdienste und aller Preis gebührt Allah allein, während der Frieden und der Segen Allahs auf unserem Vorbild Muhammad Mustafa seien, seiner Familie, seinen Gefährten und all jenen, die seinem Weg bis zum Tage des Gerichts folgen. Möge Allah uns von ihnen machen. Amen!
Liebe Geschwister, das Thema, an das ich zuerst mich erinnern möchte und dann InshaAllah auch euch, ist folgendes: Diene deinem Herrn bis zum Tod.
Liebe Brüder und geehrte Schwestern, alles, was existiert, hat einen Anfang und ein Ende ausser Allah, dem Erhabenen. Er ist der Erste ohne Anfang und der Letzte ohne Ende. Ebenso ist es mit dem gesegneten Monat Ramadan: Auch er hat seinen Anfang und sein Ende.
Wir befinden uns nun in den letzten Tagen des gesegneten Monats Ramadan eines Monats, in dem wir deutliche Veränderungen in unserem Leben erlebt haben, besonders in unserer Religion. Wir haben gefastet, mehr Gebete verrichtet und mehr Sadaka (Almosen) gegeben. Auch unsere Beziehungen zu den Menschen waren besser; wir verhielten uns freundlicher und gingen achtsamer miteinander um.
Diese Veränderungen, die wir im gesegneten Monat Ramadan erfahren haben, möchte Allah der Erhabene, dass wir sie in diesen letzten zehn Tagen des gesegneten Monats Ramadan noch verstärken. Und dass wir an diesen Veränderungen auch nach dem Ramadan festhalten bis zum Tod.
Allah, der Erhabene, sagt:
وَاعْبُدْ رَبَّكَ حَتَّىٰ يَأْتِيَكَ الْيَقِينُ
„Und diene deinem Herrn, bis zu dir das Gewisse kommt (der Tod).“ (Quran 15:99)
Dieser Vers ruft uns also direkt dazu auf, Allah, den Erhabenen, bis zum Tod zu dienen.
Die Gründe, Beweise und Argumente für das fortdauernde Dienen Allahs sind zahlreich. Doch der besonders eindringliche Beweis, der uns dazu anspornt, Allah bis zum Tod zu dienen, ist der Tod selbst.
Der Prophet (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) sagte:
أَنَّ النَّبِيَّ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ قَالَ: كَفَى بِالْمَوْتِ وَاعِظًا
„Der Tod genügt als Ermahner.“ (Überliefert von at-Tabarani)
Wenn der Mensch also sieht und daran erinnert wird, wie jemand mit einem strahlenden Gesicht, einem lebendigen Körper und einem klaren Verstand sich in eine leblose Leiche verwandelt, die in die Erde gelegt wird, dann erinnert sich der Verständige und Besonnene an diese Momente. Er lässt sich nicht vom eigenen Wohlbefinden und seiner Gesundheit täuschen, denn der Tod kommt plötzlich. Danach folgt das ewige Leben, das wir entsprechend unseren Taten leben werden: Wenn wir Gutes getan haben, wird es gut sein, und wenn wir Schlechtes getan haben, wird es schlecht sein.
Liebe Brüder und geehrte Schwestern, es gibt keine besseren Momente und Zeiten als den gesegneten Monat Ramadan wegen seiner Segnungen und besonderen Eigenschaften, in denen wir aufrichtig zu Allah zurückkehren können. Und wir sollen auch nach dem Ramadan mit den Veränderungen fortfahren, die wir erfahren haben, besonders indem wir das Gebet vermehren und den edlen Quran lesen, und zwar sogar, bis Allah der Erhabene unsere Seele gemäß Seinem Beschluss zu sich nimmt.
Lasst uns also in diesen verbleibenden Tagen unsere Gottesdienste und Bittgebete vermehren und sie auch nach dem gesegneten Monat Ramadan fortsetzen.
Wir bitten Allah, den Erhabenen, bei Seinen schönsten Namen und vollkommenen Eigenschaften, dass Er uns, unseren Kindern und allen muslimischen Gläubigen ermöglicht, Allah bis zum Tod zu dienen.
Imam: Aziri Azir
Islamisches Kulturzentrum IKRE Thun
[Übersetzt von: nachhilfelehrer-plus.ch]
