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Das Phänomen der Gewalt

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27 shk 2026

BismiLahirrahmanirrahim

Aller Lob, alle Gottesdienste und aller Preis gebührt Allah allein, während der Frieden und der Segen Allahs auf unserem Vorbild Muhammad Mustafa seien, seiner Familie, seinen Gefährten und all jenen, die seinem Weg bis zum Tage des Gerichts folgen. Möge Allah uns von ihnen machen. Amen!

Liebe Geschwister, das Thema, an das ich zuerst mich erinnern möchte und dann InshaAllah auch euch, ist folgendes: Das Phänomen der Gewalt.

Liebe Brüder und geehrte Schwestern, leider leben wir in einer Zeit, in der sich Gewalt von Tag zu Tag immer mehr ausbreitet sei es in der Familie, in der Schule, auf der Straße, am Arbeitsplatz und an vielen anderen Orten. Leider sind auch muslimische Gläubige Teil dieser Gewalt geworden, obwohl Gewalt kein Bestandteil ihres Charakters sein sollte, denn der Islam ist eine Religion des Friedens und verbietet jede Form von Gewalt.

Unter Gewalt verstehen wir jede Handlung, die zur Schädigung anderer führt. Dieser Schaden kann körperlich oder psychisch sein, wie z.B. Beleidigungen, Beschimpfungen, die Verwendung verletzender Worte, das Aufzwingen von Meinungen und Verhaltensweisen mit Gewalt und ähnliche Handlungen.

Eine der Formen von Gewalt, die sich heute leider stark verbreitet, ist die Gewalt unter Jugendlichen. Sie ist sogar unter Albanern hier im Westen präsent. Wir leben in der Fremde, und hier in diesen Ländern sollte es umso wichtiger sein, enger zusammenzustehen, Schulter an Schulter, und nicht gegeneinander zu sein. Diese Dinge sollten wir selbst respektieren und auch unseren Kindern beibringen.

Dass der Islam jede Art von Gewalt verbietet und dass Gewalt zu den schlimmsten Taten gehört, bezeugen zahlreiche Koranverse und Aussprüche des Propheten Muhammad (Friede sei mit ihm).

Allah, der Erhabene, sagt:

وَقَاتِلُوا فِي سَبِيلِ اللَّهِ الَّذِينَ يُقَاتِلُونَكُمْ وَلَا تَعْتَدُوا ۚ إِنَّ اللَّهَ لَا يُحِبُّ الْمُعْتَدِينَ

„Und kämpft auf dem Weg Allahs gegen diejenigen, die euch bekämpfen, doch übertretet nicht. Wahrlich, Allah liebt nicht die Übertreter.“ (Koran 2:190)

Dieser Vers macht deutlich, dass im Islam der Kampf nur zur Verteidigung gegen Angreifer erlaubt ist und nicht als Aggression. Selbst im Krieg ist es den Gläubigen verboten, Grenzen zu überschreiten, Unrecht oder Gewalt zu begehen, denn Allah liebt diejenigen nicht, die das Maß überschreiten. Wenn also selbst im Krieg das Überschreiten der Grenzen der Gewalt verboten ist, wie viel mehr gilt dies dann in Zeiten des Friedens. Zu den schlimmen Folgen von Gewalt und Ungerechtigkeit gehört auch, dass Allah weder Ungerechtigkeit noch Gewalt vergibt, solange nicht derjenige vergibt, dem Unrecht oder Gewalt angetan wurde.

Es wurde zum Propheten (Allahs Segen und Friede seien auf ihm) gesagt:

قِيلَ لِلنَّبِيِّ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ: يَا رَسُولَ اللَّهِ، إِنَّ فُلَانَةَ تَقُومُ اللَّيْلَ وَتَصُومُ النَّهَارَ وَتَفْعَلُ، وَتَتَصَدَّقُ، وَتُؤْذِي جِيرَانَهَا بِلِسَانِهَا؟ فَقَالَ رَسُولُ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ: لَا خَيْرَ فِيهَا، هِيَ مِنْ أَهْلِ النَّارِ. قَالُوا: وَفُلَانَةُ تُصَلِّي الْمَكْتُوبَةَ، وَتَتَصَدَّقُ بِأَثْوَارٍ، وَلَا تُؤْذِي أَحَدًا؟ فَقَالَ رَسُولُ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ: هِيَ مِنْ أَهْلِ الْجَنَّةِ.

„O Gesandter Allahs, jene Frau betet nachts, fastet tagsüber, tut Gutes und gibt Almosen, doch sie verletzt ihre Nachbarn mit ihrer Zunge.“ Der Gesandte Allahs sagte: „Es ist nichts Gutes in ihr; sie gehört zu den Bewohnern des Höllenfeuers.“ Man sagte: „Eine andere Frau verrichtet die Pflichtgebete, gibt wenig Almosen und schadet niemandem.“ Der Prophet sagte: „Sie gehört zu den Bewohnern des Paradieses.“ (Überliefert von al-Buchari)

Wir bitten Allah, den Erhabenen, bei Seinen schönen Namen und erhabenen Eigenschaften, uns, unseren Kindern und allen muslimischen Gläubigen zu ermöglichen, jede Form von Gewalt zu unterlassen sei sie körperlich oder psychisch.

Imam: Aziri Azir

Islamisches Kulturzentrum IKRE Thun

[Übersetzt von: nachhilfelehrer-plus.ch]

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